Stunden vor dem offiziellen Ende der COP29 wurde es hitzig. Delegierte befürchteten Rückschritte statt Fortschritte. Doch die Hoffnung auf einen Durchbruch stirbt zuletzt.

Es lief genau so, wie befürchtet: Zwei Wochen lang rangen Staatsvertreter in Aserbaidschan in zähen Verhandlungen um neue Klimaziele und ganz viel Geld. Doch eine Einigung war am Donnerstag, einen Tag vor dem offiziellen Ende des Klimagipfels in , bei Weitem nicht in Sicht. Stattdessen verloren sich die Delegierten der Teilnehmerstaaten in einem erbitterten Streit um finanzielle Zusagen. Die Lage eskalierte so weit, dass UN-Generalsekretär Antonió Guterres für ein Machtwort in die aserbaidschanische Hauptstadt reiste. Dort appellierte er an die Unterhändler, „sich stärker anzustrengen, das Tempo zu erhöhen und Ergebnisse zu liefern“. Scheitern sei keine Option.

Baku